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>> PALLIATIVPFLEGE Pflegedienst Constanze Jakubke offiziell als Palliativ-Pflegedienst anerkannt Optimale Versorgung bis zum Lebensende Zwei Jahre hat das Genehmigungsverfahren gedauert, nun hat Constanze Spellerberg den ersehnten Bescheid des BKK-Landesver- bandes Nordwest endlich erhalten: Zum 1. April ist ihr Häuslicher Kranken- und Seniorenpflegedienst Constanze Jakubke offiziell als Palliativ-Pflegedienst anerkannt worden. Diese besondere Zulassung für die Betreuung und Begleitung schwerst- kranker und sterbender Menschen haben im gesamten Kreis Unna bislang lediglich vier Pflegedienste. Oberstes Ziel der ambulanten Versorgung in NRW ist es heute, ein Sterben zu Hause zu ermöglichen, wann immer dies möglich ist und gewünscht wird. Und der Bedarf nach einer entsprechenden Betreuung ist groß: Denn nach einer Schätzung von Verbänden der Kranken- kassen, Ärztekammern, Kassenärztlichen Vereinigungen und Landes- arbeitsgemeinschaft Hospiz in NRW benötigen rund 20 Prozent aller Patienten mit einer Tumorerkrankung eine palliativmedizinische Pflege. Darüber hinaus profitieren rund fünf Prozent von Patienten, die an nicht-tumorbedingten Erkrankungen sterben, von einer palliativmed- izinischen Betreuung. Umgerechnet auf 250.000 Einwohner entspricht dies etwa 130 Tumorpatienten und rund 100 Nicht-Tumorpatienten pro Jahr. Für ganz NRW bedeutet das einen Gesamtbedarf von rund 70 Ambulanten Palliativpflegerischen Diensten mit je acht Mitarbeitern in Vollzeit. Einjährige Weiterbildung zu Palliativ-Fachpflegern Constanze Spellerberg zeigte sich erfreut, „dass jetzt auch der ambulante Bereich zur Palliativpflege gestärkt wird“. Gerade hat sie in der Nachbarstadt Lünen mit dem Bau eines Hospizes begonnen und sich damit „einen Herzenswunsch“ erfüllt. Denn die Versorgung sterbenskranker Menschen ist der Wernerin seit längerem ein Anliegen. Bereits seit sechs Jahren werden regelmäßig Mitarbeiter von ihr bei Dr. Eberhard Albert Lux, dem Chefarzt in der Klinik für Schmerz- und Palliativmedizin am St.-Marien-Hospital in Lünen, zu Palliativ-Fach- pflegern ausgebildet. Denn schon jetzt gibt es immer wieder ambulante Patienten – sei es in den Wohngemeinschaften in Werne, Stockum und Lünen oder in ihrem häuslichen Umfeld – die von den Altenpflegekräften bis zum Ende ihres Lebens betreut werden. Bislang haben acht Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes Jakubke die einjährige Weiterbildung zur Fachkraft für Palliative Care erfolgreich absolviert, dieses Jahr kommen vier weitere hinzu. Auch in Zukunft soll der Anteil der spezialisierten Pflegekräfte kontinuierlich erhöht werden. „Natürlich kann auch eine nicht examinierte Fachkraft eine Sterbebe- gleitung leisten“, sagt Constanze Spellerberg. „Doch durch die Aus- bildung zum Palliativ-Fachpfleger sind die Mitarbeiter viel besser in der Lage, die Patienten individuell und angemessen zu betreuen.“ Sie erkennen zum Beispiel viel eher – auch bei Menschen, die eine hohe Pflegestufe haben und nicht mehr in der Lage sind, sich zu artikulieren – was diese mitteilen möchten, ob sie Schmerzen haben und welche Hilfe sie benötigen. Palliativpflegerische Methoden, die Symptomkontrolle, das komplette Schmerzmanagement und auch die Gefühlsebene der Patienten rücken dabei in den Vordergrund. Immer mit dem Ziel, dass auch Patienten, die eine aufwändige Versorgung benötigen, bis zu ihrem Lebensende in ihrer vertrauten Umgebung zu Hause bleiben können. Zusammenarbeit mit Palliativnetz Gewährleistet wird dies durch die besonders geschulten Mitarbeiter des Pflegedienstes in Zusammenarbeit mit einem speziellen Team aus Ärzten des Palliativnetzes Lünen/Werne unter der Leitung von Dr. Eberhard Albert Lux und einem ambulanten Hospizdienst. Dieses Netzwerk beinhaltet auch eine 24-stündige Erreichbarkeit: rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche. „Durch die offizielle Zulassung zum Palliativpflegedienst ist es nun wesentlich leichter, den Patienten ein Optimum an Leistungsqualität zukommen zu lassen“, sagt Constanze Spellerberg. Diese besondere Qualität will sie in Zukunft weiter ausbauen: Als ersten Schritt nach der Zulassung wird sie nun in ihrem Ambulanten Kranken- und Palliativpflegedienst ein eigenes Ethik-Komitee gründen. Einmal in der Woche wird sich dazu ein Kreis aus Mitarbeitern unterschied- licher Funktionsbereiche zu Fallbesprechungen treffen und die indi- viduelle Situation von Patienten aus ganz unterschiedlichen Perspektiven beleuchten. „Wichtig ist es, dass diesem Komitee nicht nur fachlich geschultes Pflegepersonal angehört, sondern beispielsweise auch Hauswirt- schaftskräfte, die ihre Meinung äußern können. Das heißt Menschen, die auf eine emotionsvolle Art und Weise ihr Empfinden und ihre Eindrücke in die Arbeit mit einbringen können“, so Spellerberg. Denn alle 140 Mitarbeiter des Pflegedienstes Jakubke haben dasselbe Ziel: Den Menschen, die Pflege benötigen, eine optimale und individuelle Versorgung zu geben – und ihnen das zu erfüllen, was sich wohl die meisten Menschen wünschen: schmerzfrei zu sterben und bis zum Ende begleitet zu werden.
Willkommen beim Palliativpflegedienst Constanze Jakubke Ihr Pflegestützpunkt... für Werne und Umgebung. Unsere Betreuungsdienstleistungen sind ganzheitlich ausgerichtet und beruhen auf langjährige Erfahrung- en in der Pflege. Sie werden individuell und flexibel an Ihre Wünsche angepasst. Eine kurze Zusammenstellung aller möglichen Leistungen, die wir Ihnen bieten, finden Sie hier: